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House of Rittenhouse

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Ich muss zugeben, dass Kritiker in diesem Fall recht behalten hat. Die medialen Falschdarstellungen waren frappierend. Rittenhouse wirkt auf mich zwar nach wie vor wie jemand, der "nur auf die Gelegenheit" gewartet hat, aber er hat es zumindest schlau genug angestellt, dass man ihm rechtlich daraus in den USA keinen Strick drehen kann.
 
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Rittenhouse wirkt auf mich zwar nach wie vor wie jemand, der "nur auf die Gelegenheit" gewartet hat, aber er hat es zumindest schlau genug angestellt, dass man ihm rechtlich daraus in den USA keinen Strick drehen kann.
Na dann hast du warscheinlich zu viel Nachrichten im Mainstream gehört, die normalerweise einfach bei nytimes abschreiben.

Unten eine 11 min Zusammenstellung auf der du alle Schüsse sehen kannst.

Stell den Ton ab wenn es dir zu pro Rittenhouse ist. Wichtig ist eigentlich nur das Rittenhouse immer versucht wegzurennen und erst Schisst wenn er eingeholt wird und dass ist in den Videos klar zu sehen.

 
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Und das widerspricht jetzt der Aussage weiter oben inwiefern? Rittenhouse hat da vor Ort nix zu suchen gehabt, der ist über Staatsgrenzen gereist um vor Ort mitmischen zu können und hat nicht seinen eigenen Laden verteidigt. Aber letztlich kann man ihm dadurch höchstens eine Teilschuld zusprechen, Mord ist das sicherlich nicht. Eher nochmal ein trauriges Zeugnis der aktuellen Lage in den USA.
 
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1. Er hat das gleiche recht da zu sein wie jeder andere der Knalltüten an dem Abend und einen Laden zu schützen, ist doch ein besserer Grund dort zu sein denn im namen von BLM Sachen abzufackeln.

2. Er lebt 25 min von Kenosha entfernt, arbeitete dort und sein Vater lebte in Kanosha. Das da zufälligerweise eine Staatsgrenze dazwischenliegt ist unerheblich.

Ihm überhaupt irgendwelche Schuld in die Schuhe zu schieben, ist doch blödsinn. Wenn wer Schuld ist, dann die Polizei/Staat die spätestens nach der 2. Nacht alles was sich bewegt hätte niederknüppeln sollen.
 
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Letzendlich ist da ein 17-Jähriger mit einem Sturmgewehr, das gerade so legal als Jagdwaffe für Minderjährige durchgeht, zu Krawallbrüdern hingelaufen die mit Pistolen bewaffnet da gerade eine Mülltonne angezündet haben. Und dieser unglaublich wichtige Einsatz endete dann damit das er aus Notwehr zwei Menschen tötet und einen schwer verletzt. Wenn man sich das Video ansieht hätte aber auch ein kleiner Fehler von Rittenhouse dafür sorgen können das er in der Nacht völlig sinnlos stirbt. Insgesamt wird das Urteil halt nur dafür sorgen das bei zukünftigen Demonstrationen/Ausschreitungen sich einfach noch mehr Menschen bewaffnen und noch mehr Menschen sterben. Kann man aber natürlich auch gut und wichtig finden.
 
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Nimand findet das gut.

Aber die Schuld bei einem 17 Jährigen zu suchen, einfach weil es am einfachsten ist, find ich billig.

Es waren die ''Protestanten'' die sich entschieden hatten Häuser und Autos abzufackeln.
Es war die Polizei die auch in der 3. Nacht die ''Protestanten'' gewähren liess.
Es war die Polizei die die ''Protestanten'' und die Milizen nicht getrennt hat.
Es war der Bürgermeister der die Hilfe der Nationalgarde abgelehnt hat.
Es war der Staat der einen gewaltätigen, obdachlosen, psychisch kranken pädophielen (Rosenbaum) auf die strasse gesetzt hat.
Es Rosenbaum der sich entschieden hat Rittenhouse zu bedrohen und anzugreifen.
Es war Rosenbaum's Partner der es für eine Gute idee hielt seine Knarre in die Luft zu feuern.
Es war die Entscheidung der Menge, auf Hörensagen hin einen in richtung Polizei fliehenden bewaffneten Typen zu verfolgen und zu Boden zu Schlagen.

Jede einzelne dieser Handelden trägt mehr Schuld an was passiert ist den ein naiver 17 Jährigen der Held spielen wollte und versucht hat Feuer zu löschen.
 
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1. Er hat das gleiche recht da zu sein wie jeder andere der Knalltüten an dem Abend und einen Laden zu schützen, ist doch ein besserer Grund dort zu sein denn im namen von BLM Sachen abzufackeln.

2. Er lebt 25 min von Kenosha entfernt, arbeitete dort und sein Vater lebte in Kanosha. Das da zufälligerweise eine Staatsgrenze dazwischenliegt ist unerheblich.

Ihm überhaupt irgendwelche Schuld in die Schuhe zu schieben, ist doch blödsinn. Wenn wer Schuld ist, dann die Polizei/Staat die spätestens nach der 2. Nacht alles was sich bewegt hätte niederknüppeln sollen.
Tja und das ist ein Werturteil und damit bekanntlich subjektiv. Musst halt akzeptieren, dass das andere Menschen anders sehen und das hat an der Stelle nichts mit falscher Informationsbeschaffung zu tun, wie du vorher suggerieren wolltest.
 
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Tja und das ist ein Werturteil und damit bekanntlich subjektiv. Musst halt akzeptieren, dass das andere Menschen anders sehen und das hat an der Stelle nichts mit falscher Informationsbeschaffung zu tun, wie du vorher suggerieren wolltest.
??
Das mit der falschen Informationsbeschaffung hab ich nur gebracht weil Babautz dies gesagt hat:
Rittenhouse wirkt auf mich zwar nach wie vor wie jemand, der "nur auf die Gelegenheit" gewartet hat, aber er hat es zumindest schlau genug angestellt, dass man ihm rechtlich daraus in den USA keinen Strick drehen kann.
Und es gibt absolut keinen Hinweis darauf das Rittenhouse geplant hat jemanden umzulegen oder das er sich besonderst schlau Verhalten hat.
 

zimms

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"Wenn eine Frau sich so anzieht und nachts alleine rumläuft, ist es natürlich auch ihre Schuld, wenn sie vergewaltigt wird."

Kann jeder für sich selbst beantworten, ich halts für bs.
 
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Sind Waffen in den USA ein Problem? Duh
Warum aber soll Ritterhouse eine moralische Schuld für seine durch Notwehr gerechtfertigte Handlung tragen, wenn nicht gleichzeit die Demohorde mit Schusswaffen bewaffnet und Gegenstände anzündend auch eine Mitschuld (mE die einzige Schuld) trägt?

Ich hab schon nicht verstanden was der Aufriss gegen dieses weiße Paar sollte, die absolut verständlicherweise Angst um ihre Leben und ihr Eigentum hatten, wenn da eine Horde Vermummter durch den Vorgarten zieht und Hassparolen brüllt.

Ansonsten sollte man aus allem die allgemeine Lebensweisheit ziehen: niemals Teil einer Menschenhorde werden. Egal worum es geht, wenn sich irgendwo ganz viele Menschen zusammenrotten, die alle das gleiche finden und denken und brüllen, wirds für mich Zeit zu gehen. Ich möchte nicht Teil einer (Jugend)bewegung sein :deliver:
 
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Na dann hast du warscheinlich zu viel Nachrichten im Mainstream gehört, die normalerweise einfach bei nytimes abschreiben.

Unten eine 11 min Zusammenstellung auf der du alle Schüsse sehen kannst.

Stell den Ton ab wenn es dir zu pro Rittenhouse ist. Wichtig ist eigentlich nur das Rittenhouse immer versucht wegzurennen und erst Schisst wenn er eingeholt wird und dass ist in den Videos klar zu sehen.


Wie auch immer du darauf kommst, dass ich über den Verlauf nicht bescheid weiß (sonst würde ich wohl kaum das Urteil als im amerikanischen Kontext rechtlich richtig erachten). Es geht mir dann doch eher um Geschichten wie "Bro I wish I had my fucking AR. I'd start shooting rounds at them". Aber ja klar, jeder der deine Meinung nicht teilt, muss wohl nur mal weniger Mainstream "hören" :mond:
 
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Also glaubst du wirklich das Rittenhouse mit dem Plan, auf die erstbeste Gelegenheit zu warten, um jemanden straffrei umzulegen nach Kenosha gegangen ist?

Und das ganze umgesetzt hat, indem er auf einen Anruf wartete, der ihm sagt, dass es Probleme an einer anderen Carsourse-location gibt. Sich danach einem Feuerlöscher schnappt, um beim ersten brennenden Auto auf seinem Weg, 'Frindly, frindly, frindly' zu rufen, als er sieht, dass die Typen dort ihm nicht gerade wohlgesonnen sind. Darrauhin sofort wegrennt, als ein dritter hinter dem Auto hervorkommt, um sich dreissig Meter weit verfolgen zu lassen, auf den Moment wartend, dass sein Verfolger nach seiner Waffe hechtet, bevor er abdrückt, damit er vor Gericht sich mit Selbstverteidigung rausreden kann?
 
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Also glaubst du wirklich das Rittenhouse mit dem Plan, auf die erstbeste Gelegenheit zu warten, um jemanden straffrei umzulegen nach Kenosha gegangen ist?

Und das ganze umgesetzt hat, indem er auf einen Anruf wartete, der ihm sagt, dass es Probleme an einer anderen Carsourse-location gibt. Sich danach einem Feuerlöscher schnappt, um beim ersten brennenden Auto auf seinem Weg, 'Frindly, frindly, frindly' zu rufen, als er sieht, dass die Typen dort ihm nicht gerade wohlgesonnen sind. Darrauhin sofort wegrennt, als ein dritter hinter dem Auto hervorkommt, um sich dreissig Meter weit verfolgen zu lassen, auf den Moment wartend, dass sein Verfolger nach seiner Waffe hechtet, bevor er abdrückt, damit er vor Gericht sich mit Selbstverteidigung rausreden kann?

Nö, ich glaube, dass ...
Rittenhouse wirkt auf mich zwar nach wie vor wie jemand, der "nur auf die Gelegenheit" gewartet hat

Nicht mehr und nicht weniger. Lies was ich schreibe, und hör auf dir 90% der Story dazu zudenken. Deine Suggestivfragen sind so nervig, du könntest glatt Mainstream-Journalist sein.
 
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Warum genau streiten wir uns jetzt wegen nem Typen in den USA der irgendwelche Mobmenschen aus Notwehr oder auch nicht umgebracht hat? Erinnert mich an die Leute die in Deutschland wegen George Floyd auf die Straße gegangen sind lel
 
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Ja, weltweite Medien zu verfolgen und dann eine Meinung dazu haben ist total das gleiche wie auf die Straße zu gehen.
 
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Und die zweite Hälfte deines Satzes kann man ignorieren?
Ich versuche es noch einmal:

Wir haben hier einen Waffennarr, der bereits im Voraus äußerte, er würde gerne mal auf die Randalierer schießen. Der begibt sich samt Waffe an den Ort des Geschehens um da schwerbewaffneter Sicherheitsdienst zu spielen. Ich bin mir ziemlich sicher, er war sich im Vorfeld dieser Handlungskette bewusst, dass es da zu tödlichen Interaktionen kommen könnte. Er hätte dort nicht sein müssen, ganz bestimmt nicht mit Waffe, aber offensichtlich wollte er beides. Er muss die Aktion nicht akribisch geplant haben, um eine moralische Teilschuld zu haben. Ich könnte mir sogar gut vorstellen, dass er vor Ort dann erst mal zögerte (rumfantasieren und tatsächlich am Ort des Geschehens sein und den Abzug drücken sind zwei verschiedene paar Schuhe). So oder so kam es am Ende wie gewünscht, zwei Randalierer sind tot.

Nun kann ich eine Grundfaszination an Waffen durchaus nachvollziehen, habe auch schon mit ganz ähnlichen Gewehren wie der gute Kyle geschossen. Ich habe es aber irgendwie hingekriegt, nicht über das Schießen auf Menschen zu fantasieren, diese Gedanken auch noch stolz zu äußern und würde auch, wenn das in Deutschland möglich wäre, damit nicht draußen rumrennen, und ganz bestimmt nicht bei Protesten und Ausschreitungen. Das sind ziemlich viele Schritte, die ein Mensch gehen muss, um in eine solche Situation zu gelangen. Er ist sie alle gegangen.
 
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Welche Diskussion in diesem Forum ist denn bitte nicht überflüssig? Aber letztlich sind glaube ich die Positionen klar geworden, weiteres habe ich persönlich auch nicht hinzuzufügen, Babautz hat das gut zusammengefasst.
 

Benrath

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Auf jeden Fall wird er jetzt der Held der Rechten.

Bei Tucker Carlson war er schon zu gast :Deliver:
 
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Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich den Eröffnungspost in einem anderen Thread erstellt habe, und der Titel nicht auf meinem Mist gewachsen ist.
 
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@BaBaUTZ
Na ja, ich finde die Videos wo er den ganzen Abend weder den Konflikt sucht und sich jedesmal zurückzieht wenn der ihn trotzdem findet, widerlegen in meinen Augen ziemlich hart das er gewünscht/geplant/gehofft hat jemanden zu töten.
Egal was er an dem Abend zuvor gesagt hat, als er die Plünderer sah.

Das die amis ein gestörtes Verhältniss zu Waffen haben, will ich hier nicht bestreiten.
 
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Achso er ist da extra hingefahren um sich von den Konflikten zurückziehen. Das macht Sinn. :troll:
 
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Du musst Kenne verstehen: Wenn man den Teil seines Handelns ignoriert, der der eigenen Meinung widerspricht und nur den betrachtet, der einem in die eigene Meinung passt dann kann man zu dem Schluss kommen, dass die eigene Meinung dazu die einzig richtige ist. So macht das der "So einfach ist das"-Mann auch immer. :deliver:
 
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verstehe gar nicht, warum sich die alt right people immer so verbiegen müssen, anstatt offen und ehrlich zu ihrer meinung zu stehen (und damit meine ich natürlich eher weniger dieses forum).

für die kylebewunderer ist es vollkommen ok, wenn eine random person auf der straße judge, jury und executioner spielt. zumindest ist es ok, wenn es sich bei dieser random person um eine für sie genehme figur handelt. umgekehrt wäre es natürlich nicht in ordnung.

das ist meiner ansicht nach die quintessenz und viel mehr muss man dazu gar nicht wissen.
 
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Ach dass er in der Situation vor Ort in einer beschissenen Lage war und das Ergebnis so nicht wollte würde ich noch nichtmal abstreiten. Aber es ist imo bescheuert, die Umstände, die zu der Situation vor Ort geführt haben, komplett auszublenden.
 
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Das Problem existiert ja auf beiden Seiten:

1. Alt Right & Trump Fans sind nicht nur für einen Freispruch, sondern eben regelrechte Fans & sprechen sich nicht dagegen aus, was Kyle gemacht hat (Vigilantismus ist risky für alle Beteiligten)
2. The Left haben ihn vorverurteilt und halten ihn für einen Mörder.

Die balancierte Position ist mMn:
  • Alle Beteiligten Idioten
  • Rittenhouse aber tatsächlich begründeter view für self defence -- also Freispurch nachvollziehbar, insb nach in dubio pro reo
  • Rolle der Behörten, das ganze nicht mehr unterbunden zu haben, muss untersucht werden
 
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Achso er ist da extra hingefahren um sich von den Konflikten zurückziehen. Das macht Sinn
Ob es Sinn mach oder nicht, die Videos von dem Abend sind da eindeutig.
Du musst Kenne verstehen: Wenn man den Teil seines Handelns ignoriert, der der eigenen Meinung widerspricht und nur den betrachtet, der einem in die eigene Meinung passt dann kann man zu dem Schluss kommen, dass die eigene Meinung dazu die einzig richtige ist. So macht das der "So einfach ist
Ich ignoriere es nicht, ich stelle nur eine im Affekt getätigte Aussage mit dem gegenüber wie er sich an dem Abend verhalten hat und wenn jemand jedesmal versucht sich zurückzuziehen dann ist es für mich offensichtlich das er nicht mit dem Wunsch gekommmen ist Leute zu erschiessen.
 
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Der wurde doch aber auch gefilmt, und das war ihm definitiv bewusst, war ja direkt in seiner Nähe. Das meine ich mit "clever genug". Wenn man das Szenario bereits im Vorfeld im Kopf durchspielt (hat er bestimmt), weiß man ziemlich genau, wann man sich was erlauben kann. Ändert ja nichts dadran, dass der Angreifer ein Vollidiot war. Aber das ist halt das Ding: Auch wenn ich von Randalieren als "politischen Protest" so überhaupt nichts halte, und das auch hier im Forum oft genug geschrieben habe: Ich würde niemanden dort umbringen wollen und mich selbst auch nicht in die Position bringen wollen wo es darauf hinauslaufen könnte. Viele Rechte finden aber gerade das in den USA vollkommen okay; Eigentum > Menschenleben. Braucht man nur mal in entsprechende Threads diverser subreddits zu schauen - müssen nicht mal die wirklich rechten sein. Dass er sich in dieser Riege wohlfühlt, hat er jetzt auch schon öfter gezeigt.
 
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@BaBaUTZ -- ja, es ist nicht unwahrscheinliuch, dass Rittenhouse nicht nur ein Idiot ist, sondern auch aktiv in Kauf genommen hat / spannend fand, da ggf in eine bewaffnete Auseinandersetzung zu kommen. Wissen tun wir es nicht genau, aber möglich ist es.

In einer polarisierten Gesellschaft wie den USA mit Waffenbesitz sind solche gewaltsamen Ausschreitungen nochmal gefährlicher las hier. Du hast da dann Leute mit Hass und Knarre dabei. Oder auch nur dumme Plünderer, die irgendwo einbrechen und an die falschen "I defend my home"-Homies geraten.

Deswegen hätte der Staat da ja viel früher eingreifen müssen und die ganzen Ausschreitungen/Plünderei verhindern müssen.

Alles ändert aber nichts daran, dass das Urteil so nachvollziehbar ist. De iure unschuldig zu sein heißt ja nicht. dass Rittenhouse alles richtig gemacht hat.
 
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Eben. Hier werden zwei verschiedene Punkte diskutiert, moralische vs. juristische Schuld. Wenn man ganz fies wäre, könnte man nun denjenigen, die Ritterhouse eine moralische Schuld vorwerfen, Victimblaming unterstellen. Er hat nichts illegales getan, also durfte er sich als freier Mensch aufhalten wo er will, daraus darf keine Mitschuld konstruiert werden.
 
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ich glaube jetzt auch nicht das er sich absichtlich in diese spezielle Situation begeben hat um vorsätzlich Menschen zu erschießen dafür war die ganze Sache auch für ihn selber zu gefährlich.
Aber natürlich ist er da nicht nur hingefahren um im Diner zu sitzen.
 
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