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BW.de in den Märkten - Der Anlage- und Handelsthread

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Xantos2: Jo stimme dir zu den zweiten Platitüden absolut zu. Ich wollte auch nicht den Markt schlagen, indem ich nur 6 Monate investiert bin. Es geht mir um Ideen von Investments, die durch die kommenden Monate gut kommen und danach keine Rohrkrepierer sein könnten/werden (also ein längerer Halt als nur 6 Monate). Natürlich ist es eine Glaskugel, trotzdem dachte ich, dass ich neben dem immer genannten all-world-etf noch weitere Meinungen höre, die mir interessant zu sein scheinen.

Momentum-ETFs sind ja pro Quartal (oder häufiger) in der Revision und werden somit angepasst (so hatte ich dich im Bezug auf Momentum verstanden).
 
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Ich mein, IsCreams Strategie scheint reichlich naiv, allerdings müssen wir doch alle gestehen, dass hier keiner DEN Einblick hat um realistischerweise den Markt zu schlagen. Sind wir (alle, die mal Einzelwerte oder Crypto handeln) nicht ein bischen IsCream?

Wie wärs, wenn wir hier mal unsere Anlagestrategien teilen würden? Ich fange mal an:
*Ca >2/3 in breit gestreute ETFs mit "verschobenem Schwerpunkt" (Referenz: MSCI World)
**Reduktion Anteil USA
**Fokus "Technologie/IT" => wieder stark USA, aber nur dieser Sektor
**China, besonders China Technologie
**Extra Länder außerhalb USA & China & Europa
==> Insgesamt breit gestreut mit allen Ländern, Fokus auf Technologiewerte und China (dadurch wenig EU)
(**paar Prozent Gold ETC)
*<1/3 Zockerwerte
**Einzelaktien oder Crypto mit folgender Strategie:
Kaufen bei starken, plötzlichen Kursverlusten, die durch schlechte Nachrichten/einmalige Ereignisse motiviert zu sein scheinen. Voraussetzung: gefühltes Zukunftspotential durch stabiles Geschäft/Größe/Businessmodel. Beispiele: Bayer bei der Klage, SAP nach schlechten Prognosen vom neuen Chef, BC nach dem Absturz El Salvador, FB nach dem Serverabsturz, ... Dabei setzte ich mir ein Limit bei dem ich wieder verkaufen möchte (um den Wert vor dem Absturz) und verkaufe dann. Falls die Aktie weiter fällt, würde ich es wohl aussitzen (naiver Gedanke: Stonks only go up.... irgendwann).


Für mich scheint die Strategie erfolgreicher als in Bereichen zu investieren, "wo ich mich auskenne".
 

parats'

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Das Problem ist halt der Aufwand. Ich persönlich bin früher mit Einzeltiteln auch gut gefahren, da gab es halt ne Bandbreite aus guten Investments (und auch schlechten) die unterm Strich schon ganz gut gelaufen sind. Allerdings habe ich seit einigen Jahren nicht mehr die Zeit die wahrscheinlich nötig wäre, wenn ich noch Einzeltitel besitzen würde. Denn ehrlicherweise habe ich damals mehrmals täglich die Kurse verfolgt, was aus jetziger Sicht betrachtet absolute Zeitverschwendung ist. Ich komme mit exakt 10 Minuten Aufwand im Monat auf eine solide Rendite über einen FTSE All World, damit schlage ich halt nicht "den Markt", aber ich laufe eben 1:1 mit und das reicht mit einem Zeithorizont von 30 Jahren (Crypto/Gold etc. mal außen vor).

@n00dl Anlagestrategien sind für mich immer Schall und Rauch. Viele verwerfen ihre "Strategie", sobald es mal etwas holpriger wird.
Wir haben seit 2008/2009 einen Bullenmarkt und sollten wir mal wirklich in einen lang anhaltenden Abwärtstrend kommen, dann bin ich mal gespannt, wie viele ihre Strategien dann noch durchziehen. In den letzten 12 Jahren gab es praktisch keine Möglichkeit Verluste zu machen, wenn man mal Totalausfälle wie Wirecard (mit Ansage) ausklammert.

Um auch mal meine 5€ für das Phrasenschwein zu opfern - Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man, wer keine Badehose anhat. ;)
 
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@n00dl agree, und ich möchte uns hier auch keine aktiven Strategien ausreden. Ich schreibe sowas aus Gewohnheit immer vor allem für Leder, die Anfänger sind. Und die auf Reddit, diversen YouTube channels etc eben oft verleitet werden, "random shit" zu machen.

Selbst bin ich ja auch schuldig. Was mich zu deiner Frage bringt:
  • Derzeit 80% Stocks
  • Davon ca 60% brav all world ETF
  • Größte Einzelposition ein illiquides Startup (kenne die Gründer und anderen Investoren)
  • Sonst größtenteils Tech Titel, die ich schon lange halte und ich wegen Steuern noch nicht verkaufe (Stück für Stück über Kinderdepots ist der Plan)
  • Ca 10% Crypto
  • Großteil vom Rest Equity im Haus (ignoriere in der Logik die Hypothek und zähle nur Tilgung als Asset)
Glaube aber nicht, dass ich über das Glück mit Tech Bias hinaus den Markt schlagen kann. Außer vielleicht mit Investments in konkrete Personen, wie beim Startup und dem Crypto-Fund. Daher ist der Plan, langfristig aus Einzelaktien raus zu gehen.
 
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90% Aktien davon ca. 66% ETF
10% Liquidität
Schwerpunkt thematisch IKT, Logistik, Industrie, Chemie und regional Europa/Amerika; eher wenig Ressourcen, Medien, Banken.
Relevante Einzelpositionen sind Shell mit gutem Einstandspreis, Bayer mit gutem Einstandspreis, Deutsche Post mit gutem Einstandspreis, DTAG mit gutem Einstandspreis. Ende März 2020 sei es gedankt.

Nur wenige nichtdeutsche Einzeltitel wegen der Steuerproblematik. Dafür dann lieber themenorientierte ETFs, um den Aufwand zu minimieren.

Bestes Pferd im Stall: Deutsche Post an Platz 1 … mit viel Dusel zum perfekten Zeitpunkt gekauft. Shell an zweiter Stelle; wenn sie sich jetzt wieder berappeln habe ich eine sehr ordentliche Dividendenrendite (relativ zum Einstandspreis) und immer die Option gut zu verkaufen.
 
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Hm… DPAG mit einem Einstandspreis unter 25 finde ich ganz gut. DTAG mit unter 12 eigentlich auch. Bayer mit unter 50 ist natürlich aktuell nicht so extrem super. Hatte alle Titel ja auch schon vor 02/2020. Aber was weiß ich schon :mond:

Direkt gehaltene Titel aus Deutschland machen tatsächlich nur gut 20% meines Portfolios aus. :chobo:
 

parats'

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Brauchst nichts rechtfertigen, jeder soll das machen was er meint. ;)
 
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Zu spät, jetzt bin ich in Stimmung.
Siehe oben: DBAs und die Rückholung der zuviel bezahlten Steuern. Kein Bock auf Generve mit ausländischen Steuerverwaltungen. Daher auch keine Aktien vom Franzosen mit seiner Kack-Finanztransaktionssteuer und seiner "Alors Baguette Grenouille Oh la la"-Dividendenbesteuerung. Gott strafe England. Und Frankreich gleich hinterher.
 

parats'

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Frankreich hat halt auch nichts tolles zu bieten, nur Gülle notiert dort am Aktienmarkt.
Ich hatte früher ein leichten Hang zu skandinavischen Aktien. :ugly:
 
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Danke für die Infos! Wenn ihr Einzeltitel/Cryptos/Invests macht, wie ist eure Strategie?
Wie oben angedeutet "zwinge" ich mich zu verkaufen sobald ich einen bestimmten Gewinn realisieren kann mit dem Gedanken, dass die Varianz des Einzeltitels hoch ist und ich im Schnitt mit dem breiten ETF besser fahre, da der Einzeltitel ja statistisch gesehen sich wieder dem Markt nähert.
Ein Kumpel von mir kauft Einzeltitel immer mit Stop-Loss. Was ich irgendwo verstehe kann auf der anderen Seite hat er dadurch regelmäßig "garantierten" Verlust.

@parats: Ja, die letzten Jahre war wahrscheinlich fast alles gut - solange man gekauft hat. Trotzdem kaufen Leute offensichtlich nach irgendwelchen Mustern, um die geht es mir.
 
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Die Frage ist ja, ob man in Einzeltitel investiert (Überzeugung ins Geschäftsmodell) oder tradet (Spekulation auf Preisentwicklung).

Ich finde da wiederum das Investieren für mich sinnvoller und setze daher keinen Stop Loss. Positionsgrößen müssen klein genug sein dass ich das aushalte, und kurzfristige Preisschwankungen müssen mir relativ egal sein.

Und ich finde dass man zumindest eine Hypothese braucht, warum man selbst ausgerechnet den Markt schlagen sollte. Da ich mich mit Crypto nur oberflächlich auskenne, mache ich das da nicht selbst, sondern habe die Entscheidung outgesourct.

Bei Einzelaktien muss ich glauben können, dass sie den Markt sehr deutlich outperformen -- gestehe mir aber ein, dass ich das vermutlich gar nicht einschätzen kann und daher eher Entertainment der Grund ist.
 
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Lösung: Titel ohne Dividende! :P
Damit man dann beim Verkauf das gleiche Problem hat. Thx Sherlock ;P

@n00dl ich gehe nach prinzipieller Überzeugung ins Geschäftsmodell plus Vertrauen darauf, dass es in Zukunft auch immer noch läuft. Trading in dem Sinne mache ich nicht. Deswegen kaufe ich auch deutlich überwiegend Themen-ETFs wie zum Beispiel in Renewables oder so, wo ich schon glaube, dass das auf 5-10 Jahre ganz gut gehen wird. Ob ich dann am Ende richtig liege … mal schauen.
Bei den Einzeltiteln habe ich deswegen quasi ausschließlich Großunternehmen mit einem sehr soliden Geschäftsmodell. Und Bayer :ugly:

PS: Habe 2019/2020 auch ganz gut ein paar Taler mit Calls auf AMD gemacht. Aber das war dann eher die Ausnahme.
 
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Ich denke, dass der Gewinn einer Einzelaktie im Kauf liegt (ja, ist abgeschaut :-) ). Deswegen habe ich die Amazon-Aktie gekauft.
Ich habe aktuell knapp 50% Einzelaktien und 40% ETFs. Dabei habe ich auf 6 ETFs einen Sparplan mit je 50€/Monat. Krypto und Restgeld sind jeweils ungefähr 5%. Dabei ist die Verteilung eher Deutschland und USA. Was ich bei mir denke, ist, dass ich zu viele Positionen habe. Vielleicht sollte ich auf ungefähr 15 Positionen bleiben und einige Aktie rauswerfen, nachdem ich das zweite Mal die Dividende kassiert habe.
Strategie ist, durch Dividenden den Aufbau des ETFs-Bereichs hinzubekommen. Der Rest wird sukzessive durch "günstigen" Einkauf von Einzelaktien nach Kursrücksetzern aufgefüllt, wenn sie auch noch Dividende abgeben, gerne!
 

parats'

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6 Sparpläne auf ETFs?
Wieviel Anlagevolumen ist denn da jeweils drin, wenn du nur 50€ im Monat pro Sparplan investierst müsste das noch relativ überschaubar sein, oder? Rebelancing stelle ich mir so relativ teuer und langatmig vor.
 
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Vielleicht sollte ich auf ungefähr 15 Positionen bleiben und einige Aktie rauswerfen, nachdem ich das zweite Mal die Dividende kassiert habe.
Ceteris paribus ist das Kassieren der Dividende -EV, weil ein Steuerevent. Wenn du also eh verkaufen möchtest, dann besser gerade vor der Ausschüttung.
Strategie ist, durch Dividenden den Aufbau des ETFs-Bereichs hinzubekommen.
Das ist eine Illusion. Relevant für den Vermögensaufbau ist der Total Return.
Für den Total Return sind Ausschüttungen ceteris paribus nicht optimal, weil du versteuern muss.
Du musst also hoffen, dass deine Einzelaktienpicks deutlich den Markt schlagen, damit das Sinn macht.
 
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6 Sparpläne auf ETFs?
Wieviel Anlagevolumen ist denn da jeweils drin, wenn du nur 50€ im Monat pro Sparplan investierst müsste das noch relativ überschaubar sein, oder? Rebelancing stelle ich mir so relativ teuer und langatmig vor.
Richtig, deswegen werde ich nun auch etfs kaufen. Des weiteren denke ich, dass ich nicht weiterhin Aktien kaufe und die Etfs weiter per Sparplan beziehe. Die sind damals im Angebot gewesen, deswegen sind die Gebühren ein Witz ( pro Kauf a 300€ nur wenige Euro, ungefähr 1%)

@Xantos: jo, mache ich trotzdem so
 

parats'

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Aber warum tust Du dir denn 6 ETFs überhaupt an? Hoffst du damit ein simples 70/30 Depot zu schlagen oder einen noch stumpferen ACWI?
Oder sind es am ende alles World ETFs von verschiedenen Anbietern?
 
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Zwei Aspekte:
1. Breit streuen, da Einzelaktien volatilen sind.
2. Für einzelne Personen meiner zukünftigen Familie je ein Etf zu haben, den man zuteilen kann ( nein, es sind keine 6 Kinder geplant).
 

parats'

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Alles klar. Bedenke aber, dass Du bei einem Übertrag an eine andere Person eine Versteuerung des etwaigen Gewinns anfallen kann, sofern Du vorher nicht explizit vermerkst, dass dies ohne Zahlung erfolgt (Erbschaftssteuer mal außen vor gelassen).
 
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Danke für den Hinweis!
Denke, nach kurzer Recherche, wäre eine Schenkung die klügste Variante.
 

parats'

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Es kann sich natürlich immer was ändern in der Gesetzgebung. Wenn Du also einen Horizont von 20 Jahren hast, dann sieht es vielleicht auch wieder ganz anders aus - wie so ziemlich alles im Bereich Kapitalertragssteuern etc. pp.. :ugly:
 
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Aber warum tust Du dir denn 6 ETFs überhaupt an? Hoffst du damit ein simples 70/30 Depot zu schlagen oder einen noch stumpferen ACWI?
Oder sind es am ende alles World ETFs von verschiedenen Anbietern?
Ich hab ja auch sicherlich 10 unterschiedliche ETFs … und ich mache das v.a. um bestimmte Branchen und Regionen über- oder unterzugewichten.
 

parats'

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Aber das rebalancing muss doch der Horror sein. Ich bin da wahrscheinlich einfach zu faul und butter 2k im Monat in einen Welt ETF. :|
 
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Oder halt das klassische 70/30 mit MSCI World und EM.

Hab das meiste aktuell in Einzelwerten und Cryptos. 1000 € gehen monatlich über einen Sparplan in MSCI World und EM zu 70/30. Bei den Einzelwerten erhoffe ich mir kurz- bis mittelfristig starke Kurssteigerungen und die Gewinne würde ich dann zusätzlich in meine beiden ETFs stecken. Die Cryptos lasse ich einfach mal 1-2 Jahre laufen, sollte dann ein Bärenmarkt einsetzen würde ich sie länger halten. Das meiste davon hab ich in Eth gesteckt, dann noch paar mid caps und eine kleinere Summe verteilt in wenige small caps. Mein Ziel ist es langfristig die beiden ETFs aufzupumpen und nebenbei die Einzelwerte zu reduzieren, bei den Cryptos bin ich mir noch nicht sicher, ob Gewinnmitnahmen in den nächsten Jahren überhaupt sinnvoll sein werden. Setzt natürlich voraus, dass uns noch ein paar gute Jahre am Markt bevorstehen aber das Risiko wird in Kauf genommen.
 
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wer benutzt denn hier die Betriebliche Altersversorgung? Oder ballern alle 1-2k in ETFs und hoffen dass der Markt es regelt?
 
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Ich nutze quasi gezwungenermaßen betriebliche Altersvorsorgung, weil wir da einfach 4% reinbekommen ohne selbst was dazu tun zu müssen. Selbst tue ich nichts dazu, weil -EV.

Es hängt natürlich stark von der bAV ab, aber Faustregel ist, dass es unter 25% Match sich nicht lohnt.
Also wenn du €100 reinpackst und dadurch zusätzlich €25 vom Arbeitgeber bekommst.

Besser sind 50%+, um auf der "sicheren Seite" zu sein.

 

parats'

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Ich selbst nutze keine bAV. Meine Frau hatte, bis sie beim AG gekündigt hat, eine relativ großzügig bezuschusste von ihrem AG. Die liegt jetzt natürlich brach. Privat führen wir sie nicht weiter und mal sehen was in zwei Jahren dann ist.
 
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Der Precht hat sich im letzten Interview so lobend über die BAV geäußert aber der hasst ja auch den Aktienmarkt und hat wahrscheinlich auch nicht soo viel Ahnung. 😄
 
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Werde in wenigen Monaten in die VBL einzahlen müssen und finde das ziemlich befremdlich. Was ich noch befremdlicher finde ist, dass die Akzeptanz in der Bevölkerung für eine zweite verpflichtende staatliche Altersvorsorge offensichtlich so hoch ist.
 

parats'

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Der Precht hat sich im letzten Interview so lobend über die BAV geäußert aber der hasst ja auch den Aktienmarkt und hat wahrscheinlich auch nicht soo viel Ahnung. 😄
Du meinst wahrscheinlich das Precht Interview bei JuN?
Precht hat allgemein eine etwas komische Ansicht und in jedem dritten Interview skizziert er die drohende Arbeitslosigkeit durch die Digitalisierung. Keine Ahnung, ob das so ein Ding unter Philosophen ist, dass man immer die Apokalypse befürchtet. :ugly:

Eine bAV kann grundsätzlich Sinn machen, kommt halt immer stark auf deine persönlichen Umstände und das angebotene Paket an.
Ich nehme an Du hast eine Direktversicherung als Angebot?
 
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Bin mal gespannt was der Bitcoin in den nächsten Tagen macht. Diese Woche gabs das neue ATH und die Chancen stehen gut, dass in wenigen Tagen ein neues ATH kommt und dann gilt wohl vorerst sky is the limit. Ich warte noch etwas ab, aber sollte es so kommen sehe ich vor allem die Coins aus der zweiten Reihe, also Rang 3-20 als potentiell sehr lukrativ an.

Edit: Blabliblub es gibt ja einen extra Thread for Cryptos, my bad. Wäre jemand so gnädig den Post zu verschieben?
 
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